GPS V3 – vibe Coding und meine Lehren daraus

Ja, diesen Artikel habe ich wieder selbst geschrieben. KI-Artikel gehen zwar schneller, sind aber nicht wirklich „meins“. Sie fühlen sich nicht wie „ich“, bzw. wie meine Gedanken an. Daher werde ich eher wieder mehr selber schreiben.

Im Sommerloch (was es in meiner Realität fast nicht gibt) hat es mich gepackt, ich wollte endlich das UI der Group Policy Search (GPS) V3 auf einen modernen Stand bringen – ich bin mit der „Azure like“ V2 irgendwie nie so richtig warm geworden.

GPS V2 – „Azure like“

Allerdings „Funktioniert ja“, warum also etwas ändern? (und für mich persönlich ist es eh „nur noch“ Hobby und ich benötige die GPS selber in meinem Alltag schon lange nicht mehr)

Da ich aus anderen Gründen viel mit AI (insb. Cowork) an Dashboards arbeite, dachte ich mir „warum nicht auch diese Funktionalität auf die GPS loslassen und gucken, was passiert“.

Gesagt, getan!

Ich habe also Cowork (ja, mit GitHub Copilot wäre es vielleicht sogar schneller und/oder besser gewesen) angewiesen meine JavaScript-Architektur zu analysieren, das UI zu analysieren (ja, das kann Cowork im Browser ganz alleine) und mir daraus ein fertiges und funktionierendes, neues UI zu erstellen.

Das UI selber war relativ schnell im ersten Draft fertig – so wie ich es erwartet habe und auch in dem Stil, in dem AI aktuell Elemente in HTML und PowerPoint darstellt. Keine Überraschung also.

Jedoch (!) was überhaupt nicht funktioniert hat ist, dass Cowork meine JS-Architektur und den Programmablauf überhaupt nicht verstanden hatte! 😱

Und damit hatte ich nicht gerechnet. Ich musste ihm (der Einfachheit halber bleibe ich bei der männlichen Form) recht penibel Anweisungen geben, welche API wann mit welchen Parametern zu nutzen ist, damit die Daten aus dem Backend passen und dem User die notwendigen Informationen dargestellt werden.

Die AI kann alles, oder?

Da stellt sich natürlich die Frage: war meine Architektur zu wirr (aka menschlich), oder woran lag es?

Ich vermute, dass es eine Kombination aus mehreren Faktoren war (JS ohne klaren Flow oder Steuerung, zu wenig Dokumentation im Code, zu wenig Fokus auf das Verstehen des Codes, keine „learning by doing“ Anweisung an die KI, etc) – für mich ist es allerdings ein gutes Learning, denn es zeigt sich eindeutig, dass das Thema „Human in the loop“ nach wie vor relevant ist und sich das, was schon Mark und Scott festgestellt haben, nämlich

Gib einem Senior Developer AI und er wird bis zu 20x schneller –
Gib einem Junior Developer dieselbe AI und er wird y fach langsamer

bei mir klar gezeigt hat.

Denn, dadurch, dass ich die Architektur und das Backend kenne (bzw. selber geschrieben habe), konnte ich der AI sehr schnell die richtigen Anweisungen und Hinweise geben, sodass wir in kürzester Zeit ein tolles Ergebnis erreicht haben.
Hätte ich allerdings dieses Wissen nicht gehabt, hätte es um Längen mehr Zeit gebraucht, dass die Seite überhaupt in V3 funktioniert.

So konnte ich mich auf das UI und ein paar Neuerungen (z.B. verschiebbare Breite der einzelnen Anzeigebereiche) konzentrieren. Und ich muss sagen: es macht sooooo viel Spaß mit der AI an HTML/JS/CSS zu arbeiten, da ich nur sagen muss: „mach das größer/bunter/kleiner/dünner/hübscher“ und in Sekunden ist das umgesetzt, was ich zwar hätte selber machen können, wofür ich aber viel länger gebraucht hätte.

Fazit

Kurz zusammengefasst: Ich bin ein Riesenfan!
Vor allem, weil es wirklich Spaß macht mit AI in einem rasenden Tempo Ideen und Feedback umzusetzen! (das war der Wink mit dem Zaunpfahl nach weiterem Feedback! 😉)

Und schaut sie euch heute an, ich bin absolut begeistert vom Resultat:

GPS V3, Comfortable view, light

und habt ihr erst den Darkmode gesehen?

GPS V3, Comfortable view, dark

und den Mobile view?

GPS V3, mobile view, dark

Und den Registry View?

GPS V3, Registry view, dark

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